Nicolas Escudé: “Monsieur Coupe Davis” – Finale 2001 Australien vs. Frankreich
Vorgeschichte
2001 wurde Nicolas Escudé
zur französischen Davis-Cup Legende. Bereits auf dem Weg ins Finale war er der
entscheidende Mann. Im Viertelfinale gegen die Schweiz schlug er zunächst Roger
Federer in 4 Sätzen und holte beim Stand von 2:2 den entscheidenden Punkt mit
8:6 im 5.Satz. Damit nicht genug, im Halbfinale holte er auch die
vorentscheidende 2:0 Führung mit einem 8:6 im 5.Satz. So hatte es die
Mannschaft um Sébastien Grosjean, Fabrice Santoro und Cédric Pioline
größtenteils Escudé zu verdanken, zum Finale nach Australien reisen zu dürfen.
Dort ging man allerdings auf Rasen als Außenseiter in die Partie gegen die
Australier um den damaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt und
Rasenspezialist Patrick Rafter.
Resultate
Hewitt – Escudé 6:4/ 3:6/ 6:3/ 3:6/ 4:6
Rafter – Grosjean 6:3/ 7:6/ 7:5
Hewitt/Rafter – Santoro/Pioline 6:2/ 3:6/ 6:7/ 1:6
Hewitt – Grosjean 6:3/ 6:2/ 6:3
Arthurs – Escudé 6:7/ 7:6/ 3:6/ 3:6
Überraschung
Die Nichtnominierung von
Patrick Rafter für das letzte entscheidende Einzel aufgrund von chronischer
Armschmerzen. Vermutlich hätte das Doppel Wayne Arthurs/Todd Woodbridge (wie
bereits im Halbfinale) für eine Verschnaufpause Rafters im Doppel sorgen
können.
Highlight
Der Auftaktsieg von Escudé gegen Hewitt vor australischem Publikum. Er drehte das Match nach 2:1 Satzrückstand mit beherzt offensivem Spiel, ließ sich von den Zuschauern nicht beeindrucken und legte so den Grundstein für den 3. Davis-Cup-Triumph Frankreichs. Nicht umsonst tauften ihn die Franzosen „Monsieur Coupe Davis“.
Der Auftaktsieg von Escudé gegen Hewitt vor australischem Publikum. Er drehte das Match nach 2:1 Satzrückstand mit beherzt offensivem Spiel, ließ sich von den Zuschauern nicht beeindrucken und legte so den Grundstein für den 3. Davis-Cup-Triumph Frankreichs. Nicht umsonst tauften ihn die Franzosen „Monsieur Coupe Davis“.


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